Netzwerktreffen essbares und blühendes Bonn ´26

 

Viele Hände packen Saatgut

So sieht eine Packstation aus: Abmessen Einfüllen, Falten und Zusammenheften.

Beim Netzwerktreffen essbares und blühendes Bonn gab es Informationen und jede Menge Saatgut. Über 20 Garteninteressierte gekommen. Sie haben fünf Kilo regionales Saatgut in 750 Saatguttütchen gepackt und verteilen sie jetzt in ganz Bonn! Gekommen waren Vertreter:innen aus den Bonner Kleingärten, von Gemeinschaftsgärten, aus der solidarischen Landwirtschaft, die Bonner Blühbotschafter:innen und Interessierte. Die Veranstalter:innen waren Gesa Maschkowski, die Gründerin von „Bonn blüht und summt“ und Philippa Koska vom Gemeinschaftsgarten Stadtfrüchtchen, in Kooperation mit der Biostation Bonn/Rhein-Erft.

Das Cover von der Bildergeschichte "Mein Blühbeet in Sieben Schritten" zeigt einen Gemüsegarten und schöne blühende Pflanzen

Das Cover der Bildergeschichte „Mein Blühbeet in 7 Schritten“. Für Erwachsene die mit ihren Kindern bunte Beete anlegen wollen.

Und natürlich gab es auch einen kleinen Crashkurs im Blühbeete anlegen. Bei Bonn blüht und summt gibt es  drei Qualitätskriterien:

1) Wir verwenden nur Saatgut aus der Region oder aus Bioanbau. Unsere Quellen sind die Biostation Bonn-Rhein/Erft und Bingenheimer, Rieger-Hofmann, Netzwerk Blühende Landschaft. Saatgut aus Supermärkten oder den Baumärkten ist tabu. Denn Insekten brauchen regionale Blühpflanzen, die genau dann blühen, wenn sie Futter suchen. Das Saatgut verwenden wir auch nur in dieser Region und nicht woanders

2) Wir verteilen nicht nur, wir beraten und informieren auch mit unseren Blühschilder, der Bildergeschichte „Mein Blühbeet“ und den Info- und Netzwerkveranstaltungen,
Erstberatung für Initiativen

3) Wir bauen ein Netzwerk und freuen uns, wenn ihr Teil davon werdet. 

 

Das Saatgut haben wir bei der Biostation Bonn/Rhein Erft bestellt. Es gab es für jeden Zweck die richtige Zusammenstellung: Die Blühende Landschaft, ist eine hohe Mischung für Blühstreifen, sie ist mehrjährig. Die Fettwiese ist etwas niedriger  und enthält regionales Saatgut für schwere rheinische Böden. Und schließlich gab es ein bunte einjährige Mischung Sommerblumen mit gut 12 Kulturarten inklusive Klatschmohn und Kornblume. Zu jeder Mischung haben wir eine passende Pflegeanleitung entwickelt.

Am Ende der Veranstaltungen waren alle Teilnehmenden gut ausgestattet mit Informationen, Saatgut, neuen Kontakten und Flyern. Wenn das Alles aufgeht, dann gibt es bald einen halben Hektar mehr Blühflächen in und um Bonn. Ein großes Dankeschön an alle Engagierten und die Spender:innen von Bonn im Wandel, die uns ermöglichen, das Saatgut zu beschaffen!

Mehr Infos 

 

Text: Gesa Maschkowski, Mitgründerin von Bonn im Wandel

 

 

Gesa Maschkowski

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